Sonne zu Mond
Ich
halte den Tag, den ersten, und begleitet ihn auf den Weg
Dann
halte ich den nächsten, er bereitet sich auf den Steg
Die
Hand ist voll der folgenden Tage, die ich um den Mond reihe
Bis
zum letzten, den ich mit dem Gesicht der Sonne leite.
So
trieb ich es weiter, bis vier der Reihen auf dem Weg
Der
Mal um Mal eine weite Strecke um den Mond leg
Damit
die Sonne sie mit freundlichem Gruss beweg
Um
täglich Wärme zu gewinnen, dass sich etwas in uns reg.
Die
Tage gedeihen gut zum herzhaften Wochenlauf
Stehen
ständig der Sonne zu und dem Mond entgegen
Dass
einer zur glorreichen Idee seinen Tag dann wirklich kauf
Um
sich immer von der Sonne zum Mond kann bewegen.
©Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Freudensprung
Um
alles in der Welt will ich es haben
Dieses
Lachen, das die Zeit stehen lässt
Nicht
das Leben scheue ich, sie zu besitzen
Diese
Fältchen, die so natürlich sind
Jeden
Tag will ich geben, um dieses zu spüren
Dieses
gefühlvolle, liebliche Wesen
Freudensprünge
in die Wolken will ich tun
Denn
dieses Geschöpf das will ich haben.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Die
Tage
Lach
hin, die Tage voller Schmaus
Leb
sie aus, in Saus und Braus
Sie
verwöhnen dich
In
prächtiger Zier
So
bleibst du satt
Und
für immer hier.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gemeinschaft
entsteht.
Das
Wunder zieht sie zusammen
Die
Kraft stärkt das lose Band
Die
Freude erfüllt diese und jene Träume
Die
Gemeinschaft ist nicht mehr fern
Die
Gefühle erweitern den inneren Wert
Das
Wort leitet aus sonderbarsten Situation
Der
Wunsch erhärtet die lose Bande
Die
Gemeinschaft ist nun am entstehen
Die
Gedanken äussern friedvolles Bestreben
Der
Charakter zeigt, was daraus wird.
Das
Glück wird das Wunder geben
Die
Gemeinschaft ist nun so weit.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Schwerer
Anfang
Ist
der Anfang ungeheuer schwer
Ist
das Blatt in der Hand noch leer
Füllst
du es mit reichen Gedanken
Die
zaghaft hin und her schwanken
Und
sich um deinen Geist ranken
Das
Genie aus dir herausheben
Sich
platzieren wie ein Erdbeben
Auf
zu stehen im glanzvollen Nu
Zu
blitzen in lebendiger Ewigkeit.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Nebelschwaden
Nebelschwaden
ziehen um meinen Kopf, verdecken die Sicht wie die Brühe im Topf
Halten
alles auf was in meine Nähe will, drängen zurück was ich vergeben kann.
Nebelschwaden
türmen sich auf meinen Kopf, lassen erkalten die Seele, mein Herz
Bringen
mich fast um den Verstand, bis ich meine Kraft wieder fand.
Nebelschwaden
fliehet weg, weit weg. Ihr wart einst Freund und Schutz
Doch
diese Zeit, die ist erlebt, und neue, heitere vor mir steht.
Nebelschwaden
lasset es geschehen, bringt Schutz dem, der nichts will sehen
Lasst
ihn zu mir schweben, er, der draussen vor euch steht.
Nebelschwaden,
schaut ihn an, diese Pracht, wie sie wirkt, unbändig, voller Kraft
Verschliesst
uns nicht das neue Tor, sondern lasst ihn zu mir vor.
Nebelschwaden,
habt Dank in alle Zeit, ihr wart damals für mich bereit
Mich
schützend zu umsorgen, ich fühlte mich schwach und geborgen.
Nebelschwaden,
ich sag Adieu. Bleibt treu, dem Suchenden, Adieu
Ich
geh mit dem Schwan, Adieu. Macht‘s gut und wärmt euch auf, Adieu.
©Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Sonne
gesehen
Habe
Sonne gesehen, in deinem Herzen
So
hell hat geschienen, wie eine Kerze
Denke
jetzt wie du willst und dir gefällt
Ich
jedenfalls breche es nicht, weil es so gut hält
Das
hast du wohl schon gewusst und vertieft
Dass
ich vernarrt bin und dich herzhaft lieb.
©Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Reflexion
deines Antlitzes
Kaum
ist die Zeit versprungen, in der ich deiner gewahr
Vor
mir der Stoss, der mich überwältigte, dich zu bergen
Zu
vertiefen in meiner Seele Bruch, der das Erkorene deckt
Innezuhalten
in der Sünde der Reflexion deines Antlitzes.
Zarte
Wellen wehen durch Haupt und Haar, wohltuende Pracht
Lächelnde
Grübchen verzieren Stirn und Wange, anziehendes Wesen
Närrische
Worte klingen durch Zunge und Lippe, zerstreuende Tracht
Schillernde
Winke sprudeln aus Lid und Auge, umarmende Rast.
Halt
mich nicht in deiner Zange, lass es mir geschehen
Gib
mir zurück mein Unbefangen, lass es mich ersehnen
Hol
ein die Zeit die mir zu kurz, lass mich sie zerpflücken
Setz
dich nieder zur Musse, lass sie vor mir erklingen.
Darf
es sein, das verschleierte Unwesen, das mich hier ereilt
Ist
die holde Allee belebt mit unbefleckten Betrachtungen
Zieht
der schneidige Wind wohlbestimmt um meine Gestalt
Oder
beliebt es einer uferloseren Reflexion eines Antlitzes ?
Lass
uns nicht debattieren zu fruchtlosen Floskeln
Lass
es uns geschwind geschehen, was wir uns ersehnt
Lass
für uns erklingen, die Musik aus fernen Sphären
Lass
mich vervollkommnen die Reflexion deines Antlitzes.
©Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Paradiespark
Gehüllt
in dunkle Schatten voller Furcht
Bereits
verloren geglaubt, im Gedanken Zirkus
Vor
tausend Betrachtern aus dem rohen Himmelszelt
Steht
dein Paradiespark vor meinem hellen Auge
Die
Schritte die ich gehe sind voller Liebe und Kraft
Zu
erfahren, die Gedanken die
kreisen, wo Zirkus ist.
Die
tausend Sterne leuchten mir den Weg
Ihr
Licht streuen vor mir goldene Flocken
Ich
sammle sie voller Ehrfurcht in mein Gewand
Zu
tragen in die Hände meiner Liebsten
Die
gepeinigt ist vom Zirkus der Gedanken.
Goldene
Flocken getaucht in Glitzerwasser
Bewirkt
Linderung und bewahrt vor neuer Pein.
Und
verweile ich noch eine geraume Zeit
Betrachte
die dunklen Schatten im Park
Sammle
weiter goldene Flocken in mein Gewand.
Verweilen
die Sterne mit mir im Paradies
Versprühen
Glitzerwasser in mein Gewand
Das
ich ausbreite über den Paradiespark
Voller
Liebe zu meiner Verehrten getränkt mit Kraft
Gezeichnet
mit neuem Gesicht im Zirkus
Und
friedlich die Ruhe geniessend
In
ihrem beflockten Paradiespark.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Die
Tat
Durchnässt,
der Leib im Frühjahrsregen
Entsetzt,
der Blick aus dem Felsenmeer
Entstellt,
das Gesicht nach der Grausamkeit
Verwegen,
der Bursche durch die Tat
Nichts
kann das Bereuen holen
Es
ist geschehen.
©
Markus
Staub
Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht Gedicht
